Das Übergangsmoor:

Das Übergangsmoor stellt die Verbindung zwischen dem Niedermoor und dem Versumpfungshochmoor dar. In ihm sind sowohl Niedermoor- als auch Hochmoorpflanzen zu finden. Sie entstehen z.B. dann, wenn in einem regenreichen Gebiet die Torfschicht des Niedermoores über den vom Bodenwasser beeinflussten Bereich hinaus wächst.
Es können aber auch Übergangsmoore unmittelbar in sehr nährstoffarmen Gewässern wie z.B. in den Karseen der Mittelgebirge entstehen. Hier entstehen schwimmende Torfmoosdecken, welche den See langsam aber vollständig überziehen können. Bei diesen Seen handelt es sich um Braunwasserseen (huminsäurereiche Gewässer) (Göttlich, 1976).


Das Zwischenmoor:

Als Zwischenmoor wurden ursprünglich die Moore bezeichnet, bei denen aus klimatischen Bedingungen keine echten Hochmoore entstehen können. In diesen Gebieten ist der Niederschlag hierfür zu niedrig, so dass die Vegetation gleichzeitig auf Bodenwasser angewiesen ist. Einige Autoren bezeichnen auch das Übergangsmoor als Zwischenmoor. Dies sollte nach möglichst vermieden werden, da die ursprüngliche Definition des Zwischenmoores nicht deckungsgleich mit der des Übergangsmoores ist.